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Unsere Kita

"In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken, man jahrelang im Moos liegen könnte" – Franz Kafka

Unsere IB Natur- und Sportkita in Huchenfeld eröffnete Mitte November 2019. Unser neuer Bauwagen stehen neben dem Sportverein Huchenfeld am Waldrand und beherbergt Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren. Geöffnet haben wir Montag bis Freitag von 7.30 - 14.00 Uhr.

Bei Regen springen wir durch die Pfützen, bei Sonnenschein legen wir uns in die Hängematte und genießen die Natur und frische Luft. Wir sind oft mit unserem Bollerwagen unterwegs und besuchen weitere Plätze im Wald. Hier können wir uns ganz dem freien Spiel hingeben!

In unserer NaturKiTa mit den Schwerpunkten Sport- und Waldpädagogik ist eine unerschöpfliche Vielzahl an Möglichkeiten und Impulsen gegeben, die direkt aus dem Umfeld entspringen, wie es vergleichsweise in geschlossenen Räumen wohl kaum möglich wäre. Der Wald im Sinne von „Raum als Dritter Erzieher“ bietet eine optische Umgebung zum Entdecken, Forschen und Gestalten. Er lädt die Kinder zum Tun und Erproben ein und lässt sie die wechselnden Jahreszeiten hautnah miterleben. Stöcke, Bäume, Blätter, Zapfen und Kräuter transformieren sich in Form, Farbe und Beschaffenheit und regen zum Forschen und Experimentieren an. Zwischen Eltern und Erziehenden wird eine familiäre Partnerschaft gelebt, im Alltag bedeutet dies beispielsweise die wochenweise Übernahme des Wasser- oder des Spüldienstes.

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Vormerkung der Kita Plätze der Stadt Karlsruhe


Einblicke in unsere Kitawelt

Herbstzeit ist Waldzeit

Herbstzeit ist Waldzeit

Derzeit begegnen einem bei Besuchen im Wald ständig wechselnde visuelle Eindrücke: Das rasch umschlagende Wetter, morgendliche Nebelstimmungen und durch das bunte Blätterdach einfallendes Licht entführen den Besucher in eine verzauberte Welt.

Jedes Kind weiß, was im Herbst in der Natur passiert: Bevor das Laub von den Bäumen fällt, färbt es sich schön bunt. Im Wald lässt sich das besonders gut beobachten. Doch warum färben sich die Blätter? Und wie bereiten sich die Tiere auf den Winter vor? Die Fragen werden durch unseren Herbstprojekt beantwortet.



Spinnenprojekt

Unser aktuelles Projekt "Was krabbelt denn da? Spinnen sind überall!" ist ein voller Erfolg!

Spinnenprojekt

Wir haben uns gemeinsam auf die Reise durch die Welt der Achtbeiner begeben und vieles über sie erfahren: So wissen wir nun, dass die Spinnen nicht nur acht Beine, sondern auch acht Augen haben, dass es sie schon seit vielen Jahrtausenden gibt, dass alle Spinnen Giftdrüsen besitzen, die für uns Menschen aber selten eine Gefahr darstellen, dass es sogar Spinnen gibt, die keine Netze bauen und und und! Auch haben wir uns auf die Suche nach echten Spinnennetzen begeben und herausgefunden, dass es Baldachin-, Trichter- und Radnetze gibt.

Wir haben bereits lustige Spinnen gebastelt, die Geschichte der Spinne Izzy gehört, kleine Spinnennetze gestaltet und sogar ein überdimensionales Spinnennetz gebaut! Im Gegensatz zu den Spinnen haben wir uns hier jedoch als Ziel gesetzt, zwischen den "Fäden" hindurchzukommen, was uns viel Spaß bereitete.

Wir sind schon sehr gespannt, was wir noch weiteres Spannendes über unsere kleinen Mitbewohner erfahren werden!



Das Tipi-Zelt-Projekt

Das Tipi-Zelt-Projekt

Erlebnispädagogisches und Freizeitpädagogisches gestalten im Wald: Wie bauen wir ein Tipi-Zelt aus natürlichen Materialen aus dem Lebensraum Wald?

In der Natur- und Sportkita Huchenfeld wurde in der Woche vom 09.03.2020-13.03.2020 ein Natur- und Erlebnispädagogisches Projekt durchgeführt, bei welchem alle Kinder und Betreuer der Kita mitwirkten. Ziel war es, durch den Impuls der Kinder ein noch größeres und stabileres Tipi Zelt in die Waldlandschaft zu bauen, nur mit Materialien aus der Natur.

Im Vordergrund standen hierbei die Eigeninitiative der Kinder und die Sicherheit. Da auch der Umgang mit einer Handsäge erlernt wurde, gab es natürlich Sicherheitsvorkehrungen die durch die Assistenz der Mitarbeitenden umgesetzt wurden. Das aktive Erleben des Waldes mit all seiner Vielfalt und das eigenständige Erforschen stand bei diesem Projekt im Vordergrund, aber auch die Kompetenzen der Kinder, die sie durch ihre Erfahrungen und Entwicklungen selbst aktiv voranbringen.

Hierbei war es uns sehr wichtig den natürlichen Lebensraum “Wald“ nicht zu zerstören, deshalb wurden nur umgestürzte kleine Bäume und Äste verwendet.

Am Ende der Projektwoche waren alle beteiligten sehr überrascht angesichts des tollen Ergebnisses und die Kinder waren sehr stolz und froh über ihr neues Tipi-Zelt. Die Kinder nutzen das Tipi-Zelt im Alltag um darin zu spielen, sich auszuruhen oder suchen es auf als Rückzugsort, der Geborgenheit spendet.

Die Natur- und Sportkita Huchenfeld wird das Projekt hoffentlich in naher Zukunft weiterführen können und es mit den Themenbereichen „Indogene-Völker“ und „Musikinstrumente aus Holz bauen“ verknüpfen.



Unser Besuch in der Stadtbibliothek in Pforzheim

Unser Besuch in der Stadtbibliothek

Im Februar planten wir einen Überraschungs-Ausflug in die Stadtbibliothek nach Pforzheim. Am Tag unseres Ausflugs erzählten wir den Kindern im Morgenkreis, was wir uns gemeinsam anschauen würden.

In der Stadtbibliothek in Pforzheim gibt es eine Kinderabteilung, in der kleine Kinder mit dem System der Bibliothek vertraut gemacht werden können. In der Gruppe besprachen wir noch alle wichtigen Verhaltensregeln, zum Beispiel wie man sich in einer Bibliothek verhält.

Danach ging es los und wir fuhren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Bibliothek. Dort angekommen setzten wir uns noch einmal in einen kleinen Kreis und besprachen, wie die Kinder mit den Büchern umgehen sollten. Die Kinder hatten großen Spaß und schauten sich viele verschiedene Bücher an. Bevor wir uns auf den Rückweg vorbereiteten, durften sich die Kinder 3 Bücher aussuchen. Die wurden dann ausgeliehen und wir nahmen uns gemeinsam vor, öfter in die Bibliothek zu gehen.

Unsere Vesper haben wir dann auf dem Spielplatz neben der Bibliothek gegessen und die Kinder durften noch spielen. Vor der Rückfahrt hatten wir noch genug Zeit, um bei dem schönen Wetter ein Eis essen zu gehen. Die Kinder konnten ganz viele neue Erfahrungen gesammelt. Von den Regeln in den öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zum Verhalten in der Bibliothek.

Es war ein toller Tag!



Fasching in unserer Waldkita

Fasching in unserer Waldkita

Das Thema „Fasching“ ist auch bei uns in der Waldkita kein Fremdwort: So wurde seit Wochen eifrig an Bastelaktionen teilgenommen (die Wahl für schrille Farben lag eindeutig im Kurs!), im Morgenkreis haben wir gemeinsam herausgefunden, woher der Fasching überhaupt kommt und was da gefeiert wird und alle Kinder, die wollten, konnten schon einmal verraten, welches Kostüm bereits sehnsüchtig auf das Vorführen in der Kita wartet. Zudem durfte natürlich auch die Einladung für die Eltern nicht fehlen: Das ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen und gestalteten im Nu eine lustige Einladung, die wir an die Tür hängten, sodass sie keinem Elternteil entgehen konnte.

Und dann war es endlich soweit – der Rosenmontag war da!

Wie aus Zauberhand verwandelte sich auch bei uns die Umgebung in ein kunterbuntes Treiben und wurde mit großen Kinderaugen freudig begrüßt. Da durften auch die farbenfrohen Luftballons, die selbstgebastelte Girlande und die passende Faschingsmusik nicht fehlen! All die schönen selbstgestalteten Kunstwerke wurden bestaunt, die da plötzlich an den Wänden und von der Decke herunterhingen und für das passende Ambiente sorgten. Ob Mickey Mouse, Ninja oder Prinzessin: alle freuten sich nicht nur über die optische Veränderung unserer Kita, sondern auch über das gemeinsame Frühstück, das die Erzieher*innen vorbereitet hatten. Nachdem sich alle gestärkt hatten, konnte es auch schon losgehen: So konnten alle ihre Zielgenauigkeit beim Dosenwerfen unter Beweis stellen (geworfen wurde mit kleinen, selbst gesägten Baumscheiben), ihre Wurfkünste beim Zapfenwerfen verfeinern oder ihre Geschicklichkeit beim Salzbrezeln-Naschen (ohne Hände versteht sich!) testen.

Ab 11.30 Uhr folgten dann auch die Eltern unserer Einladung und so konnte das leckere Faschingsbuffet eröffnet werden, zu dem jeder etwas Leckeres beisteuerte. Es folgten lustige Spiele und Wettkämpfe: So traten Elternteil/Kind-Paare und erwachsene Paare gegeneinander beim Dreibeinlauf an, gemischte Gruppen stellten ihre Geschicklichkeit beim Tausendfüßler-Lauf unter Beweis und auch der Wettkampf beim traditionellen Schokokussessen wurde von allen drei Partien (Kinder, Eltern und Erzieher*innen) nicht nur tatkräftig angefeuert, sondern auch selber ausprobiert.

Die Faschingsfeier neigte sich allmählich dem Ende zu und so wurden noch die letzten Leckereien verputzt, bevor es an den gemeinsamen Abbau ging, der dank der Unterstützung aller schnell erledigt war.

Wir blicken zurück auf einen erfolgreichen Tag voller farbenfroher Dekoration und Kostüme, einen Tag voller superleckerem Essen und lustigen Spielen, aber vor allem tun wir eins: wir blicken zurück auf einen erfolgreichen Tag voller Freude am gemeinsamen Feiern!